Nun auch Indianerdörfer am Amazonas überschwemmt

Bereits vor einem Monat berichtete ich davon, dass mehr als 50 Indianerdörfer am Ucayali von starken Überschwemmungen betroffen sind. Die peruanische Zeitung „El Comercio“ berichtet, dass die peruanische Regierung vor ein paar Tagen den Notstand in der Region Ucayali ausgerufen hat.
Heute erreichten mich nun Berichte (aus dem FAIENAP-Büro), dass die Wassermassen auch zu Überschwemmungen am Amazonas geführt haben. Das Haus von Pastor Eusebio Chanchari (der auch Vorstandsmitglied von FAIENAP ist) vom Stamm der Ticuna-Indianer wurde inzwischen überschwemmt. Gestern wurde in seiner Region sogar ein ganzes Dorf von den Fluten zerstört. Es kam dabei nicht nur zum Verlust von Häusern und Pflanzungen, sondern auch von Menschenleben.
Rafael Ahuanari, der Geschäftsführer von FAIENAP, teilte mir mit, dass es voraussichtlich mindestens ein Jahr dauern wird, bis die Schäden der massiven Überschwemmungen wieder behoben sind. Es müssen ja nicht nur die Häuser wieder aufgebaut und neue Pflanzungen angelegt werden – sobald die Überschwemmungen zurück gegangen sind, d.h. vermutlich in 2 Monaten – sondern es dauert ja auch eine ganze Weile, bis wieder etwas geerntet werden kann. Das bedeutet, dass die Menschen für eine gewisse Zeit auf Hilfe angewiesen sein werden. Es ist möglich, betroffenen Indianerdörfern Hilfe durch FAIENAP zukommen zu lassen. Wer dies tun möchte, der möge sich bitte mit mir in Verbindung setzen. Danke!

:-)

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