Mysteriose Todesfälle bei den Machiguenga-Indianern

In den letzten Tagen erhielt ich aus Peru mehrfach beunruhigende Nachrichten über mysteriöse Todesfälle bei den Machiguenga-Indianern. In dem abgelegenen Machiguenga-Dorf Camaná sind innerhalb kurzer Zeit fünf Kinder aus noch unbekannten Gründen verstorben; ein sechstes Kind verstarb am vergangenen Samstag – angeblich an Tollwut – in einem Krankenhaus in Lima. Ein siebtes Kind – mit denselben Krankheitssymptomen – liegt auf der Intensivstation eines Kinderkrankenhauses in Lima im Sterben. Zwischenzeitlich sind auch sieben Erwachsene in Camaná erkrankt. Die Machiguenga vermuten, dass eine Vergiftung die Ursache für diese Erkrankungen bzw. Todesfälle sein könnte. In ihrem Gebiet wird seit mehreren Jahren Erdgas gewonnen, und erst im März wurde in der Umgebung von Camaná ein Leck an einer unterirdischen Gasleitung festgestellt. Nach Meinung der Betreibergesellschaft habe es sich dabei um einen geringfügigen Schaden gehandelt, der sofort behoben worden sei. Allerdings starben anschließend viele Fische sowie Wasserschildkröten.
Die Bewohner von Camaná leben nun in großer Angst. Sie fragen sich, ob ihr Trinkwasser, das sie aus dem Fluss beziehen, sowie die Fische und das Fleisch des Wildes verseucht sind? Oder ob die Ursache doch etwa Tollwut ist, die durch Fledermäuse übertragen wird? Leider haben sie auf diese Fragen bisher keine klare und zuverlässige Antwort…

Am 10. Mai erschien auf der Internetseite von Servindi ein Bericht über diese mysteriösen Todesfälle: „Perú: Mueren 5 niños machiguengas por presunto envenenamiento por derrame de gas“

:-)

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