In Isolation lebende Indianer aus Peru in Brasilien

Der Nachrichtendienst Servindi weist auf ein bei Youtube veröffentlichtes Video hin, das den ersten Kontakt mit in Isolation lebenden Indianern aus Peru in Brasilien zeigt. Dabei soll es sich um Angehörige einer Ethnie aus Peru handeln, die in Brasilien Schutz suchen, weil sie sonst von peruanischen Holzfällern und Drogenkurieren getötet würden.

Der Kontakt ereignete sich am 29 Juni diesen Jahres im Grenzgebiet zwischen Brasilien und Peru am Envira-Fluss im Bundesstaat Acre. Nach Auskunft der brasilianischen Indianerbehörde FUNAI gehören die Angehörigen dieser in Isolation lebenden Ethnie einer Untergruppe der Pano-Sprachfamilie an.

Ein Yaminahua-Indianer (die Yaminahua gehören ebenfalls zur Pano-Sprachfamilie) wurde von FUNAI als Übersetzer hinzugezogen. Offenbar hätten die Mitglieder dieser Ethnie sowohl Angst vor Angriffen durch andere isoliert lebende Ethnien in der Region (es ist von fünf größeren Gruppen die Rede) als auch vor Massakern durch Holzfäller und Drogenkuriere, wobei letztere wohl die größere Gefahr darstellen würden.

Hier geht´s zum Bericht von Servindi in spanischer Sprache.

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