Ist die Bibel ein Märchenbuch?

Manche betrachten die Bibel als ein Märchenbuch – voller mehr oder weniger netter Geschichten, die zwar eine gewisse Bedeutung hätten, wie z.B. die Mythen der Naturvölker, aber die man nicht wörtlich nehmen und schon gar nicht als absolute Wahrheit betrachten dürfe.
Seit der Aufklärung hat es viele Angriffe gegen die Bibel gegeben – und sie werden wohl auch weitergehen, weil ihre Botschaft an einigen Stellen recht unbequem (und heute nicht mehr „politisch korrekt“) ist.
Werner Keller war einer derjenigen, der angetreten war, um ein Buch gegen die Bibel zu schreiben und „zu beweisen“ dass sie unwahr sei. Nach intensiver Beschäftigung mit der Bibel und vielen Nachforschungen schrieb er den Bestseller „Und die Bibel hat doch recht!“
Im Laufe der Bibelkritik wurden immer wieder Behauptungen aufgestellt, wie z.B. zur Zeit von Mose hätten die Leute noch nicht schreiben können, oder das in der Bibel erwähnte Volk der Hetiter habe nicht existiert. – Bis die Archäologie die Kritiker eines besseren belehrte.
Aber die Bibel ist kein Märchenbuch die irgendwelche Phantasiegeschichten erzählt. Sie berichtet aus dem wahren Leben, so, wie es wirklich ist. Sie beschönigt nichts und selbst die dunklen Seiten im Leben der „Glaubenshelden“ werden klar aufgezeigt. Das zeigt, dass sie der Wahrheit verpflichtet ist.
Auch die vielen biblischen Vorhersagen, die sich exakt erfüllt haben zeigen uns, dass die Bibel wahr ist (hierzu gibt es auf Youtube ein nettes Filmchen).

Hinzu kommt, dass kein Buch der Antike so zuverlässig überliefert ist wie die Bibel. Unter den bekannten Qumran-Rollen hat man eine vollständige Schriftrolle des Propheten Jesaja aus dem 1. Jahrhundert vor Christi gefunden. Die bis dahin gefundene älteste Abschrift des Alten Testaments stammte etwa aus dem Jahr 1000 n.Chr. Die Forscher waren erstaunt, dass es bei einem zeitlichen Abstand von rd. 1.100 Jahren zwischen den beiden Manuskripten kaum Abweichungen gab. – Lohnenswert ist in diesem Zusammenhang übrigens die Internetseite der Qumran- und Bibelausstellung: www.bibelausstellung.de

Da die Bibel vertrauenswürdig ist lohnt es sich, sie zu lesen. Sicher, manches ist nicht immer leicht zu verstehen, da wir heute in einer anderen Zeit und einer anderen Kultur leben. Aber ihre Botschaft ist immer noch dieselbe, so, wie es Jesus selbst in Johannes 3,16 – 18 ausgedrückt hat:

„Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben. Gott hat nämlich seinen Sohn nicht zu den Menschen gesandt, um über sie Gericht zu halten, sondern um sie vor dem Verderben zu retten. Wer an ihn glaubt, der wird nicht verurteilt werden. Wer aber nicht an den Sohn Gottes glaubt, über den ist wegen seines Unglaubens das Urteil schon gesprochen.“ (Text nach „Hoffnung für alle“)

 Bücher zum Thema:
William MacDonald: „Ist die Bibel Wahrheit? Indizien und Bestätigungen für die Vertrauenswürdigkeit der Bibel.“ Betanien Verlag: Ist die Bibel Wahrheit?: Indizien und Bestätigungen für die Glaubwürdigkeit der Bibel bzw.: Ist die Bibel Wahrheit? – MP3-Hörbuch: Indizien und Bestätigungen für die Vertrauenswürdigkeit der Bibel

Erwin W. Lutzer: „Sieben Gründe, warum ich der Bibel vertrauen kann.“ Christliche Verlagsgesellschaft, Dillenburg: Sieben Gründe, warum ich der Bibel vertrauen kann

Rudolf Möckel: „Gottes zuverlässige Urkunde“. Christliche Verlagsgesellschaft, Dillenburg: Gottes zulässige Urkunde: Was jeder über die Glaubwürdigkeit des Alten Testamentes wissen sollte

Rudolf Möckel: „Das Wunder der Entstehung des NT“. Christliche Verlagsgesellschaft, Dillenburg.

Josh McDowell: “Die Bibel im Test“.  Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart: Die Bibel im Test

Werner Keller: “Und die Bibel hat doch recht!“ Ullstein Verlag: Und die Bibel hat doch Recht: Forscher beweisen die historische Wahrheit

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