Schlagwort-Archive: ePub

eBook-Ausgabe von „Hilfreiche Prinzipien der Bibelauslegung“

cover-bibelauslegung-klAb sofort ist auch die eBook-Ausgabe von „Hilfreiche Prinzipien der Bibelauslegung“ erhältlich.

Es wird innerhalb der nächsten 4 Wochen zum Promotionspreis von 3,99 EUR (incl. MwSt.) und danach zum Verkaufspreis von 4,99 EUR (incl. MwSt.) angeboten.

Für die unterschiedlichen Lesegeräte gibt es jeweils eigene Versionen:

 

Advertisements

Kurzbiographie über Hus und Zinzendorf

cover_GlaubensspurenIm Rahmen des von Books on Demand neu aufgelegten Programms “BoD E-Short“ habe ich das eBook “Glaubensspuren – von Böhmen nach Sachsen. Johannes Hus und Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf“ veröffentlicht.
Das eBook hat die ISBN 9783734710438 und kostet 2.99 EUR (inkl. MwSt.). Für die unterschiedlichen Lesegeräte sind jeweils eigene Ausgaben erhältlich:

Nachfolgend die Kurzbeschreibung des Inhalts:
Von Johannes Hus (ca. 1370 – 1415) in Böhmen führt eine direkte Spur bis zu Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf und Pottendorf (1700 – 1760) in Sachsen. Seit 1722 siedelten sich immer mehr Glaubensflüchtlinge, die der böhmischen Brüderkirche entstammten, auf den Ländereien des Grafen an. So kam es letztlich zur Entstehung der Herrnhuter Brüdergemeine und der ersten großen Missionsbewegung im Protestantismus. Die vorliegende Veröffentlichung enthält jeweils eine Kurzbiographie über Hus und über Zinzendorf. Darin wird nicht nur ein Überblick über das Leben dieser beiden Glaubenszeugen gegeben, sondern auch versucht, die Bedeutung ihres Lebenswerkes kurz zu skizzieren und herauszustellen.

Integration ist etwas anderes als Assimilation

Derzeit ist Integration ein aktuelles Thema in diesem unseren Lande. Allerdings habe ich gelegentlich den Eindruck, dass man über Integration spricht und Assimilation meint… Doch Integration ist etwas anderes als Assimilation:

„Wenn man also in einem anderen Kulturkreis für längere Zeit lebt, dann ist man auch gefordert, die Kultur des Gastlandes kennenzulernen und sich in gewisser Weise zu integrieren. Dies geschieht indem man die Sprache erlernt, denn sie ist die Grundlage, um einen guten Zugang zur Kultur zu erhalten. Mit dazu gehört die Anpassung an die Gepflogenheiten des Landes, das Pflegen von Beziehungen mit Einheimischen und das Vermeiden von allem, was unnötig Anstoß erregt. Integration bedeutet jedoch nicht seine eigene kulturelle Identität aufzugeben, denn das wäre Assimilation. Integration erfolgt, indem man sich bewusst in das neue Lebensumfeld einfügt und positive Beziehungen zu den Angehörigen des Gastlandes pflegt, obwohl man eine andere kulturelle Identität hat und diese beibehält. Dabei geschieht es sehr wohl, dass diese kulturelle Identität durch den Kontakt mit der anderen Kultur verändert und bereichert wird.“ Jürgen H. Schmidt: Basics interkultureller Kommunikation, S.131f.

Neuauflage: “Weihnachten ohne Jesus? – Den Grund für Weihnachten neu entdecken“

Cover - Weihnachten ohne Jesus 2 AuflageKürzlich erschien die 2. aktualisierte und erweiterte Auflage von “Weihnachten ohne Jesus? – Den Grund für Weihnachten neu entdecken“. Darin geht es um eine Rückbesinnung auf den Ursprung und Inhalt des Weihnachtsfests. Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? Worum geht es dabei wirklich? Und vor allem: Wie können wir die Hauptperson, das “Geburtstagskind” mit einbeziehen? Ja, noch wichtiger, wie können wir eine persönliche Beziehung zu Jesus finden?

Für die Neuauflage erfolgte u.a. die Aktualisierung der verwendeten Bibelübersetzung, außerdem wurde ein weiteres Kapitel (“Zweifel an Jesus?“) hinzugefügt. Der Preis für die Printausgabe liegt weiterhin bei Euro 4,80 (inkl. MWSt.); der Preis für die eBook-Ausgabe konnte von Euro 4,49 auf Euro 2,99 (inkl. MWSt.) gesenkt werden.

Jürgen H. Schmidt: Weihnachten ohne Jesus? Erschienen bei Books on Demand, Norderstedt; ISBN 978-3-8391-1721-7, 64 Seiten, Paperback, Euro 4,80 / CHF 7,50 (inkl. MWSt.).

Das Buch kann über die örtliche Buchhandlung oder das Internet bezogen werden. Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite zum Buch.

Die Caquinte-Indianer und die Erdölgesellschaft

Mit einer Gesamtbevölkerung von ungefähr 400 Personen gehören die Caquinte-Indianer zu den kleineren Ethnien im peruanischen Amazonasgebiet. Caquinte-Indianer 2005Sie leben in einem abgelegeneren Gebiet des Urwaldes, südlich des Río Tambo und westlich des Río Urubamba, dort, wo die letzten Ausläufer der Anden ins Tiefland übergehen. Ebenso wie ihre direkten Nachbarn, die Ashaninca, Yine und Machiguenga, gehören sie zur Arawak-Sprachfamilie.

Bereits seit längerer Zeit wird im Gebiet des Nachbarstamms der Machiguenga Erdöl und Erdgas gefördert (Siehe auch die Artikel zu „Mysteriose Todesfälle bei den Machiguenga-Indianern“). Im Jahr 2005 wurden die Caquinte darüber informiert, dass ihr Gebiet im Zentrum eines neu ausgewiesenen Gebietes liegt (Lote 57), in dem nach Erdöl gesucht werden soll. Ich bekam damals noch die Anfänge mit, wie die Bevölkerung mit dieser neuen Situation konfrontiert wurde und versuchte, damit umzugehen. In meinem Buch „Begegnungen in Peru“ gehe ich kurz darauf ein:

„Bei meinem letzten Besuch, im Juni 2005 berichtete Josué, dass er im Mai als Vize-Dorfchef an einer Informationsveranstaltung in Sepahua teilnahm. Dort wurden sie darüber informiert, dass eine Erdölgesellschaft in ihrer Gegend nach Erdöl bohren wolle. Die Angelegenheit wurde von der peruanischen Regierung bereits Ende 2003 beschlossen, die Konzession im Januar 2004 vergeben. Die Caquinte erfuhren aber erst im Mai 2005 davon! Ich nahm wahr, dass die Einwohner von Tsoroja in dieser Frage in zwei Lager gespalten waren: Die Mehrheit wollte nicht, dass die Erdölgesellschaft kommt, nahm es aber etwas fatalistisch auf, nach dem Motto „da kann man ja sowieso nichts machen“. Die anderen wollten Fortschritt und Entwicklung und waren dafür. In den Gesprächen äußerten sie ihre Ängste, dass die Umwelt und damit ihre Lebensgrundlage zerstört werden. Aber auch, dass dabei die kulturelle Identität und das soziale Gleichgewicht unter ihnen gestört, bzw. zerstört werden. Da die Caquinte nur ein kleines Volk von insgesamt etwa 400 Personen sind, kann man sich vorstellen, welche Herausforderung, um nicht zu sagen Bedrohung, das Kommen der Erdölgesellschaft für diese Menschen bedeutet. Inzwischen hat sich die Angelegenheit soweit entwickelt, dass das Dorf Tsoroja der Erdölgesellschaft erlaubt hat, in ihrem Gebiet nach Erdöl zu suchen. Man darf gespannt sein, was daraus wird und ob die Sache gut geht …“ (Jürgen H. Schmidt, Begegnungen in Peru – Urwaldindianer auf dem Weg ins 21. Jahrhundert, S.87f).

Auch bei meiner vorerst letzten Reise – im Jahr 2005 – in das Caquinte-Dorf Quitepampani stellte sich die Situation ähnlich dar, wie in Tsoroja. Vergangenes Camp ÖlgesellschaftJahr hatte ich endlich wieder die Gelegenheit, nochmals das Dorf Quitepampani zu besuchen. (Siehe dazu meine Reiseberichte „Rohstoffabbau im Urwald – Herausforderungen und viele Fragen…“ sowie „Eindrücke einer Reise“. Auf dem Foto ist das Camp der Erdölgesellschaft in der Nähe des Dorfes Quitepampani zu sehen.)

Während meines einwöchigen Aufenthaltes hatte ich viele seelsorgerliche Gespräche mit Bewohnern des Dorfes. Ein Thema, das mir dabei ständig begegnete, waren der Streit und die Zwistigkeiten, die mit dem Umgang mit der Erdölgesellschaft und der Verteilung des erwarteten „Wohlstandes“ zu tun hatten. Es gab einen tiefen Riss im Dorf, der mitten durch Familien hindurch ging – mit entsprechend lautstarken Diskussionen!

Gestern veröffentlichte Servindi einen Bericht über eine kurzfristig anberaumte Versammlung der Caquinte-Organisation ODPK (die ODPK wurde 2005 aufgrund der Angelegenheit mit der Erdölgesellschaft gegründet), die am 28.April 2013 stattfand. Bei dieser Versammlung wurde der Erdölgesellschaft vorgeworfen, hinter Aktionen zu stecken, die versuchen das Volk der Caquinte zu spalten und letztlich zu zerstören. Gleichzeitig erkennen die Caquinte die Differenzen an, die innerhalb ihres Volkes in dieser Frage bestehen. Während der Versammlung wurde die Selbstverpflichtung erneuert, diese Differenzen zu überwinden, um gegen die Bedrohungen durch die Erdölgesellschaft und auch durch andere Gruppen, die das Volk spalten wollen, bestehen zu können. – Es ist Begegnungen in Peruden Caquinte wirklich zu wünschen, dass ihnen dies gelingen möge!

Weitere Infos über das Volk der Caquinte-Indianer finden Sie in meinem Buch „Begegnungen in Peru“, das sowohl als Printversion wie auch als eBook im Buchhandel erhältlich ist. – Der Junge auf dem Cover-Foto ist übrigens auch ein Caquinte… 🙂

Die größte Geburtstagsfeier des Jahres naht…

Morgen ist der 1.Adevent und heute fanden bereits die ersten Weihnachtsmärkte statt. Es geht in großen Schritten auf das größte Geburtstagsfest des Jahres zu… – ein Grund, an dieser Stelle wieder einmal auf mein Buch „Weihnachten ohne Jesus?“ hinzuweisen.

Seit einer Weile gibt es auch folgenden Flyer zum Buch, der gerne auch als Datei weitergegeben oder auch in andere Seiten eingebunden werden darf. Danke!

Flyer-Weihnachten-Mailanhang

Basics interkultureller Kommunikation – Feedback und Flyer

Im April erschien die Printausgabe von „Basics interkultureller Kommunikation“; seit Mai ist auch die eBook-Ausgabe verfügbar. Sehr gefreut hat mich das Feedback von Leuten, die ebenfalls in einem interkulturellen Dienst tätig sind und auch andere dafür ausbilden:

„Herzlichen Dank – Jürgen – für dein Buch. Es ist gut gemacht und klasse zu lesen. Ich werde es im Unterricht weiter empfehlen.“ M.K.

„Lieber Jürgen, nur kurz eine schnelle Rückmeldung: Dein Buch Basics Interkulturelle Kommunikation ist genial. …  Ich hatte in der Zwischenzeit schon angefangen einiges für den Unterricht zusammenzusuchen und vorzubereiten und als ich jetzt Dein Buch las, war ich begeistert, darüber dass Du genau eben jene Literatur, die ich ja auch in der Hand hatte, wie Maletzke, Hofstede, Hiebert, Thun, Fowler etc. zusammenträgst, miteinander verbindest, vergleichst, in eigene Worte fasst (was Dir sehr gut gelingt!) und dass Du viele gute Beispiele aus Deinem Dienst und darüber hinaus mit einflechtest. SUPER!“  R.W.

Seit einer Weile gibt es auch folgenden Flyer zum Buch, der gerne auch als Datei weitergegeben oder auch in andere Seiten eingebunden werden darf. Danke!