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Neuauflage von „Basics interkultureller Kommunikation“

basics-cover-2auflKürzlich erschien eine Neuauflage meines Buches „Basics interkultureller Kommunikation“.

Der Preis für die Printausgabe beträgt weiterhin Euro 11,95 (inkl. MwSt.); der Preis für das eBook konnte auf Euro 8,99 (inkl. MwSt.) gesenkt werden.

Innerhalb der nächsten 14 Tage ist das eBook sogar zum Promotionspreis von Euro 7,99 (inkl. MwSt.) erhältlich!

Weitere Infos zu „Basics interkultureller Kommunikation“ finden Sie hier oder im folgenden Video-Clip:

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Vorurteile in der interkulturellen Begegnung

coverbasics„In den bisherigen Kapiteln habe ich vor allem versucht, fachliches Wissen zu vermitteln: Fachliches Wissen über Kommunikationsprozesse und über Kulturen. Solches Fachwissen ist notwendig und wichtig, um kulturelle Unterschiede verstehen zu lernen und um begreifen zu können, warum Menschen verschiedener Kulturen die Welt anders wahrnehmen, anders denken und empfinden als wir. Ich habe dabei versucht, die Gründe für die unterschiedlichen Sichtweisen zu verdeutlichen und damit um Verständnis für andere Sichtweisen zu werben. Dieser Punkt ist mir sehr wichtig, weil in der interkulturellen Begegnung Vorurteile oft eine große Rolle spielen – bewusste wie auch unbewusste.

Wir sprachen bereits kurz über das Thema Ethnozentrismus. In der interkulturellen Begegnung gehen wir natürlicherweise zunächst einmal von uns selbst und unserer eigenen kulturellen Prägung aus und nehmen diese als Maßstab, um andere Menschen zu beurteilen. In vielen Fällen kommt hinzu, dass wir bereits vor der Begegnung mit jemandem, der einer anderen Kultur angehört, etwas über dessen Land und „die Mentalität der Leute dort“ gehört haben. Egal, ob das, was wir gehört haben positiv oder negativ ist, ob es zutrifft oder nicht, der andere ist nun kein völlig „unbeschriebenes Blatt“ mehr. Bewusst oder unbewusst fließen Erwartungen mit ein, wie der andere aufgrund seiner Kultur sein müsste. Bei diesen Vorinformationen über andere Länder, Menschen und deren Sitten spielen vor allem sogenannte Stereotypen eine Rolle. Stereotypen können einerseits eine Hilfe sein, weil sie Sachverhalte verallgemeinern und dadurch auch den Umfang an Informationen auf ein überschaubares und zu bewältigendes Maß reduzieren. Die Gefahr von Stereotypen ist aber, dass sie zu sehr verallgemeinern und dazu verleiten, Menschen in Schubladen einzusortieren, in die sie nicht gehören.“

Jürgen H. Schmidt: Basics interkultureller Kommunikation, S. 124f.

Integration ist etwas anderes als Assimilation

Derzeit ist Integration ein aktuelles Thema in diesem unseren Lande. Allerdings habe ich gelegentlich den Eindruck, dass man über Integration spricht und Assimilation meint… Doch Integration ist etwas anderes als Assimilation:

„Wenn man also in einem anderen Kulturkreis für längere Zeit lebt, dann ist man auch gefordert, die Kultur des Gastlandes kennenzulernen und sich in gewisser Weise zu integrieren. Dies geschieht indem man die Sprache erlernt, denn sie ist die Grundlage, um einen guten Zugang zur Kultur zu erhalten. Mit dazu gehört die Anpassung an die Gepflogenheiten des Landes, das Pflegen von Beziehungen mit Einheimischen und das Vermeiden von allem, was unnötig Anstoß erregt. Integration bedeutet jedoch nicht seine eigene kulturelle Identität aufzugeben, denn das wäre Assimilation. Integration erfolgt, indem man sich bewusst in das neue Lebensumfeld einfügt und positive Beziehungen zu den Angehörigen des Gastlandes pflegt, obwohl man eine andere kulturelle Identität hat und diese beibehält. Dabei geschieht es sehr wohl, dass diese kulturelle Identität durch den Kontakt mit der anderen Kultur verändert und bereichert wird.“ Jürgen H. Schmidt: Basics interkultureller Kommunikation, S.131f.

Peru-Reise 2014 – Eindrücke und Jetlag…

Meine diesjährige Reise nach Peru liegt hinter mir. Derzeit kämpfe ich noch mit dem “Jetlag“, – eine gute Gelegenheit, um rückblickend meine Eindrücke zusammenzufassen.

Jede Reise besteht aus einer Mischung zwischen “Neuem“ und “Bekanntem“, und damit mit der Gefahr sich entweder zu wiederholen, oder zu viel als bekannt voraus zusetzen.

Peru-Reise 2014

Ticlio-Pass

Wie bereits vergangenes Jahr war ich in den drei großen Zonen Küste, Bergland und Urwald unterwegs. Nach einem kurzen Zwischenhalt in Lima ging´s zunächst nach Huariaca, einer Stadt auf etwa 3.000m Höhe im Bergland. Um nach Huariaca zu gelangen nimmt man i.d.R. den Bus, der auf der Carretera Central über del Ticlio Pass, La Oroya, die „Pampas de Junín“ nach Huánuco fährt – und steigt etwa eineinhalb Stunden vor der Endstation Huánuco aus. Dabei fährt man durch eine atemberaubend schöne Landschaft! Doch nicht nur die Landschaft raubt einem dabei manchmal den Atem, auch der Fahrstil und die Überholmanöver der Verkehrsteilnehmer. Ungefähr zwei Wochen vor meiner Reise ist ein Bus auf dieser Route verunglückt (wohl wegen Übermüdung des Fahrers) – es gab über zwanzig Tote, mehrere davon waren aus Huariaca. Einen der Angehörigen kenne ich von meiner Reise vom Vorjahr – seine dreißigjährige Tochter ist bei dem Unglück ums Leben gekommen und es hat ihn schwer getroffen. Sein Schmerz ist groß und es fehlen die Worte…

Einer der Faktoren, der nicht zur Erhöhung der Sicherheit auf der Carretera Central beiträgt, sind korrupte Polizisten. Wird jemand bei einem Verstoß gegen die Verkehrsregeln erwischt – so wie der Fahrer eines Sammeltaxis, in dem ich bei der diesjährigen Reise mitfuhr – dann kann er die Angelegenheit oft ohne Anzeige und mit einem relativ günstigen Trinkgeld regeln. Viele nutzen die Bestechlichkeit gewisser Polizisten aus, indem sie zusammen mit ihren Papieren etwas Geld übergeben – und fahren weiter wie bisher.

Huariaca

Huariaca

Wie bereits vergangenes Jahr wurde ich in Huariaca herzlich aufgenommen und gut verpflegt. An zwei Tagen hintereinander durfte ich in verschiedenen Familien “Cuy Picante“ genießen. Da mein Aufenthalt diesmal etwas kürzer war, hatte ich nur zwei Abendvorträge, nahm allerdings an einem regionalen Pastorentreffen teil, wo ich die Gelegenheit hatte, über die Herausforderung des Missionsbefehls zu sprechen. Die Teilnahme an diesem Treffen war für mich auch insofern interessant, dass ich etwas Einblick in die Situation der Gemeinden im Bergland erhielt. Von den über 10 Alianza-Pastoren aus der Region haben zur zwei eine abgeschlossene formale theologische Ausbildung. In verschiedenen Gesprächen gewann ich den Eindruck, dass die Ausbildungsmöglichkeiten für Indianerpastoren im Urwald, die sich in einer ähnlichen Situation (Familie, Bildungsnieveau, Finanzen, etc.) befinden, fast besser sind, als im Bergland!

Chacra

Chacra

Den Sonntagsgottesdienst feierten wir diesmal in dem kleinen Gehöft eines älteren Ehepaars (beide um die 80 Jahre alt), etwa eine Stunde oberhalb von Huariaca. Die beiden leben in ihrer “Chacra“ (Pflanzung), die von einer Mauer aus Lehmziegeln umgeben ist; ist Haus ist ebenfalls aus Lehmziegeln gebaut (mit fließend kalt Wasser und Stromanschluss). In ihrer Chacra pflanzen sie alle möglichen Kräuter an (darunter viele Heilkräuter), die sie auf dem Markt verkaufen. Ihre Kinder leben in Lima und möchten die Eltern eigentlich zu sich in die Stadt holen; die Eltern wollen aber nicht dort hin (was gut verständlich ist) und werden so lange sie noch fit sind (sie machen beide noch einen recht fitten Eindruck!) in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

Nach dem Gottesdienst, den wir im Freien in einem Kreis am Boden sitzend gefeiert haben, wurde gegrillt und gemeinsam gegessen.

Die nächste Station auf meiner Reise war Pucallpa im Urwald. Eigentlich hatte ich geplant, von Huánuco direkt mit dem Bus dorthin zu fahren. Doch irgendwo unterwegs auf der Strecke war eine Brücke eingestürzt und mehrere Tage lang waren keine Bus-Tickets zu erhalten. Selbst das Durchkommen mit dem Sammeltaxi war ungewiss. So musste ich kurzfristig umdisponieren, mit dem Nacht-Bus nach Lima zurück fahren, und von dort aus das Flugzeug nehmen.

Fußgängerzone Pucallpa

Fußgängerzone Pucallpa

Die Urwaldstadt Pucallpa wächst weiter wie verrückt. Das erste große Einkaufszentrum (Shopping-Mall) hat inzwischen eröffnet, das zweite steht kurz vor der Eröffnung. Derzeit wird die Carretera Federico Basadre, die aus der Stadt heraus in Richtung Lima führt, bis zum Kilometer 15 vierspurig ausgebaut. Viele Nebenstäßchen in Pucallpa und Yarina, die bisher nur Erdstraßen waren, wurden in den vergangenen Jahren asphaltiert. Die Fußgängerzone, die letztes Jahr noch in Bau war, ist inzwischen fertig gestellt. Es wurden moderne Ampeln mit Sekundenanzeige bis zum Umschalten installiert (sowohl für die Fahrer wie auch für die Fußgänger). Es geht voran in der Stadt und im Departamento Ucayali. Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Kurz vor der Weiterreise nach Pucallpa sah ich im peruanischen Fernsehen eine Reportage über die Zerstörung des Urwalds im Departamento Ucayali. Ein ausländischer Konzern ist dabei eine große Fläche aufzukaufen und zunächst einmal vollständig abzubrennen – obwohl ein Teil davon sogar geschützter Urwald ist. Die Leute in dem betroffenen Gebiet, die ihre Grundstücke nicht verkaufen wollen (ihnen werden 600 Nuevos Soles pro Hektar, d.h. etwa 180 Euro, angeboten) werden bedroht.

Palmöl-Fabrik

Palmöl-Fabrik

Es wurden Bilder von den Grundstück einer jungen Frau gezeigt, um das herum alles abgefackelt wurde! In Pucallpa habe ich mit meinem Taxifahrer Don Oscar über diese Sendung gesprochen. Er meinte, dass auf der abgebrannten Fläche vermutlich Palmen für die Herstellung von Palmöl angebaut werden sollen. Direkt neben dem Gefängnis ist übrigens eine Fabrik zur Herstellung von Palmöl entstanden und bereits in Betrieb. Die Reste werden dort verfeuert und der schwarze Rauch verpestet ungefiltert die Luft. Die Häftlinge nebenan im Gefängnis, die vieles von dem Dreck abkriegen, müssen den Eindruck haben, im Vorhof der Hölle gelandet zu sein…

FAIENAP-Konferenz

FAIENAP-Konferenz

In Pucallpa nahm ich an der Jahreskonferenz von FAIENAP, dem Dachverband der evangelischen Indianerkirchen, teil. Seit dem letzten Jahr gab es größere Veränderungen bei FAIENAP: einen fast komplett neuen Vorstand, einen neuen Geschäftsführer und eine neue Mitarbeiterin in der Verwaltung. Angesichts dieser vielen Veränderungen war ich doch positiv überrascht, was die neuen Verantwortlichen seit Anfang des Jahres alles bewegt haben.

Ein kleiner Teil von Lima

Ein kleiner Teil von Lima

Die letzte Woche der Reise verbrachte ich in Lima. Auch diese Stadt wächst weiter wie verrückt. Immer öfters werden eingeschossige Häuser abgerissen und Wohnblocks mit mehreren Stockwerken auf das frei gewordene Grundstück gebaut. Der Verkehr – vor allem in Stoßzeiten – nimmt immer mehr zu und es ist ratsam genügend Zeit einzuplanen. Insgesamt ist Lima eine sehr stressige Stadt, nicht nur für mich als Besucher, sondern auch für die Leute, die dort leben. Das hängt nicht nur mit dem vielen Verkehr und Lärm zusammen, sondern auch mit der Kriminalität. Man muss permanent aufpassen, was um einem herum vorgeht, kann keinem Fremden trauen, und selbst bei der Auswahl des Taxis ist Vorsicht geboten. D.h. das Leben in Lima ist alles andere als “gechillt“; entspannt “abhängen“ kann man nur im Schutz eines abgeschlossenen Geländes oder Hauses. Dementsprechend finden viele Begegnung in geschützten Räumen statt, dafür aber umso herzlicher – insbesondere in „frommen“ Kreisen. Dieses Jahr war ich bereits das vierte Jahr in Folge zu Diensten in der

Mennoniten-Gemeinde

Mennoniten-Gemeinde

Mennoniten-Gemeinde eingeladen. Inzwischen ist die kleine Gemeinde vom Stadtteil Lince in den Stadtteil San Juan de Miraflores (nicht zu verwechseln mit dem Stadtteil Miraflores) umgezogen, weil dort die Mieten wesentlich günstiger sind. In dem neuen Lokal ist mehr Platz und die Gemeinde ist am Wachsen. Zusätzlich zu den Diensten bei den Mennoniten hielt ich an zwei theologischen Ausbildungsstätten (Bibel-Seminar des Alianza Cristiana y Misionera-Kirchenverbandes / Theologisches Seminar der presbyterianischen Gemeinden) zum Thema „Die interkulturelle Kommunikation des Evangeliums“. Dabei stellte ich auch die, in diesem Jahr neu erschienene, spanische Ausgabe meines Buches „Basics interkultureller Kommunikation“ vor. Das Thema stieß auf großes Interesse und ich erhielt mehrere Anfragen für die geplante Reise im nächsten Jahr. – Doch zunächst ist es Zeit wieder ins Bett zu gehen, der Jetlag…

Effizient oder unverhältnismäßig? – Das ist hier die Frage…

Können Sie sich vorstellen, dass aus Euro 3,– Schulden innerhalb von weniger als 6 Monaten Euro 83,09 Schulden werden? – Unmöglich denken Sie…? Nicht so in diesem unserem Lande…

Ich habe einen spanischen Amigo, der seit einer Weile in Deutschland lebt, aber sich mit der Sprache und den Gepflogenheiten hier noch etwas schwer tut. Im August vergangenen Jahres hat er sein Auto in einem Stuttgarter Parkhaus abgestellt und die Parkgebühr in Höhe von 3,– Euro per Bankkarte bezahlt. Zumindest meinte er, er hätte diese bezahlt. Da sein Konto etwas überzogen war verweigerte die Bank die Abbuchung per Lastschrift, die Euro 3,– wurden wieder zurückgebucht. Für diesen Service hat die Bank dann Euro 2,50 Bearbeitungsgebühren vom Konto ihres Kunden abgebucht (zuzüglich der Bearbeitungsgebühren in Höhe von insgesamt Euro 6,–, die dem Parkhausunternehmen im Laufe des Rückgabeprozedere in Rechnung gestellt wurden). So wurde immerhin das Ansteigen der Überziehung auf dem Girokonto auf stolze Euro 0,50 begrenzt! Als Ex-Banker kann ich nur sagen: Das ist eine sehr effiziente und kundenorientierte Leistung, die gleichzeitig einer neuen Bankenkrise durch faule Kredite vorbeugt! Hans Rosenthal hätte dafür sicher seinen legendären „das war spitze!“-Sprung hingelegt…

Leider hat mein spanischer Amigo die Kontoauszüge nicht richtig gecheckt – und nicht gecheckt, was da passiert ist. Und die folgenden Monate ist auch nichts Weiteres passiert. Gar nichts.

Kürzlich erhielt mein spanischer Amigo ein Schreiben von einem Inkassounternehmen – mit der Aufforderung die Forderung in Höhe von Euro 3,– zuzüglich weiterer Kosten und Bearbeitungsgebühren, die sich auf insgesamt Euro 80,09 belaufen (!!!), zu bezahlen. Die Rückfrage beim Inkassounternehmen war ernüchternd… Es hieß, dass da nichts zu machen sei. Die Sache sei rechtens und der Parkhausbetreiber wäre vor Abgabe der Forderung an das Inkassounternehmen nicht verpflichtet gewesen, zunächst eine Mahnung an den Kunden zu versenden. Außerdem müsse der komplette Betrag in Höhe von Euro 83,09 fristgerecht bezahlt werden, andererseits würde ein Mahn- und danach ein Vollstreckungsbescheid beantragt werden – mit weiteren Kosten… So wie´s aussieht will das Inkassounternehmen die Sache durchziehen, notfalls auch vor Gericht.

 Herzlich willkommen in Deutschland, mein spanischer Amigo! Take it easy und seh´s von der positiven Seite: Du bist bei Deinem Kulturstudium Deutschland wieder einen kleinen Schritt vorangekommen! Bei uns scheint die Sonne zwar nicht so häufig wie in Spanien, dafür sind wir eben ein bisschen effizienter und nehmen die Dinge auch etwas genauer. Ach ja, was ich Dich noch fragen wollte: Gibt es eigentlich auch einen spanischen Begriff für „Paragraphenreiterei“?

PS: Falls Sie demnächst Ihren Wagen in einem Stuttgarter Parkhaus abstellen und die Gebühren mit Bankkarte bezahlen möchten, dann achten Sie darauf, dass Ihr Konto die nötige Deckung aufweist. Wir Schwaben sind ja bekanntlich sparsam und achten auf jeden Cent. 😉

Interkulturelle Kommunikation ist nicht auf die Verwendung einer Fremdsprache beschränkt

Interkulturelle Kommunikation beschränkt sich nicht alleine auf die Verwendung einer Fremdsprache zur Verständigung. Interkulturelle Kommunikation ist wesentlich umfangreicher und komplexer als man landläufig meint. Eine bedeutende Rolle spielen dabei die, in der jeweiligen Kultur vorherrschenden Werteorientierungen. Aber auch sogenannte paralinguistische Aspekte (nonverbale Kommunikation, z.B. Gestik, Mimik, Körperhaltung, Tonfall und Lautstärke etc.), d.h. die Art und Weise, wie etwas gesagt wird, sind von Bedeutung.

Auf dem ICC-Portal gibt es derzeit ein gut gemachtes „Interkulturelles China-Quiz“ mit 10 Fragen, die mit unterschiedlichen Werteorientierungen und paralinguistischen Aspekten zu tun haben.Basicsbooks

Eine ausführliche Einführung in diese Themen finden Sie in meinem Buch „Basics interkultureller Kommunikation“, das sowohl als Printausgabe wie auch als eBook erhältlich ist.

Basics interkultureller Kommunikation – Feedback und Flyer

Im April erschien die Printausgabe von „Basics interkultureller Kommunikation“; seit Mai ist auch die eBook-Ausgabe verfügbar. Sehr gefreut hat mich das Feedback von Leuten, die ebenfalls in einem interkulturellen Dienst tätig sind und auch andere dafür ausbilden:

„Herzlichen Dank – Jürgen – für dein Buch. Es ist gut gemacht und klasse zu lesen. Ich werde es im Unterricht weiter empfehlen.“ M.K.

„Lieber Jürgen, nur kurz eine schnelle Rückmeldung: Dein Buch Basics Interkulturelle Kommunikation ist genial. …  Ich hatte in der Zwischenzeit schon angefangen einiges für den Unterricht zusammenzusuchen und vorzubereiten und als ich jetzt Dein Buch las, war ich begeistert, darüber dass Du genau eben jene Literatur, die ich ja auch in der Hand hatte, wie Maletzke, Hofstede, Hiebert, Thun, Fowler etc. zusammenträgst, miteinander verbindest, vergleichst, in eigene Worte fasst (was Dir sehr gut gelingt!) und dass Du viele gute Beispiele aus Deinem Dienst und darüber hinaus mit einflechtest. SUPER!“  R.W.

Seit einer Weile gibt es auch folgenden Flyer zum Buch, der gerne auch als Datei weitergegeben oder auch in andere Seiten eingebunden werden darf. Danke!

 

Interview im Schwarzwälder Bote

Bereits am 2. Juni erschien im Schwarzwälder Bote ein Interview, in dem es um mein neues Buch Basics interkultureller Kommunikation geht.

Der Artikel wurde auch auf der Internetseite der Zeitung veröffentlicht:

http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.hardt-fettnaepfchen-lauern-im-alltag.4ea9d4f4-b82d-4470-b73a-b85d4fd2571f.html

Basics interkultureller Kommunikation

Das Thema „interkulturelle Kommunikation“ begleitet mich in der Praxis schon lange. Vor ein paar Jahren fragte mich dann ein chilenischer Freund, ob ich dazu nicht ein Seminar anbieten könnte. Beim ersten dieser Seminare waren Teilnehmer aus vier Kontinenten und über zehn Nationen dabei; das Gespräch in gemischten Tischgruppen über das Thema war mega-spannend! Zwischenzeitlich habe ich mich noch mehr mit dem Thema beschäftigt und so ist mein neues Buch entstanden: „Basics interkultureller Kommunikation. Bausteine für die Entwicklung interkultureller Kompetenz.“

Ab sofort ist es im Buchhandel oder direkt bei mir (Versand gegen Vorauskasse) erhältlich. Der Ladenpreis für die Printversion (144 S., Pb) beträgt € 11,95  (inkl. MwSt). Demnächst wird auch eine eBook-Version erhältlich sein; diese wird € 9.49 (inkl. MwSt) kosten. Weitere Infos zum Buch (Inhalt, Leseprobe etc.) gibt es auf der Seite www.basics-interkultureller-kommunikation.de – dort werde ich auch weitere interessante Infos zum Thema (weiterführende Literaturhinweise, Artikel im Internet, etc.) veröffentlichen.

Hier die wichtigsten Infos zum Buch (Klappentext etc.):

„Im Zeitalter der Globalisierung und Migration ist interkulturelle Kommunikation nicht mehr länger ein Spezialthema, das nur für wenige Menschen Relevanz hat. Interkulturelle Kommunikation betrifft heute (fast) jeden, selbst wenn er seine Heimat nie verlässt. “Basics interkultureller Kommunikation“ gibt eine allgemeinverständliche Einführung in das Thema. Es hilft dabei Unterschiede zwischen den Kulturen zu verstehen und einzuordnen und zeigt auf, in welcher Weise kulturelle Unterschiede auch den Kommunikationsstil beeinflussen. Das Grundanliegen des Buches ist es, dem Leser Bausteine für die Entwicklung interkultureller Kompetenz mit auf den Weg zu geben, und dadurch zu einer besseren Verständigung zwischen den Kulturen beizutragen.“

„Jürgen H. Schmidt hat seine ersten interkulturellen Erfahrungen in seinem ursprünglichen Beruf als Bankkaufmann sowie auf Auslandsreisen gesammelt. Von 1998 bis 2006 lebte er zusammen mit seiner Familie in Peru. Dort war er, eingebunden in ein internationales Mitarbeiterteam, in der Ausbildung von Indianern des Amazonastieflandes tätig. Er kennt die Herausforderungen interkultureller Kommunikation aus eigener Erfahrung.“

Jürgen H. Schmidt: Basics interkultureller Kommunikation. Bausteine für die Entwicklung interkultureller Kompetenz. Norderstedt: Books on Demand, 2012.  ISBN 978-3-8448-1992-2, Paperback, 144 Seiten, Preis: € 11,95 bzw. CHF 17,90 (inkl. MwSt).